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Warum Streitschlichtung in der Schule?Streitigkeiten gehören zum alltäglichen Leben. Konflikte werden aber nicht immer zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelöst. Oft gibt es bei der Lösung durch Lehrer einen Gewinner und einen Verlierer, d.h. der nächste Konflikt ist vorprogrammiert. Dieser Teufelskreis soll durch das Konzept der Streitschlichtung durchbrochen werden. Das Ziel der Streitschlichtung ist, eine Lösung zu finden, mit der alle Beteiligen einverstanden sind.Ausbildung der StreitschlichterAusgebildet werden Schülerinnen and Schüler der achten Jahrgangsstufe innerhalb eines Wahlpflichtkurses.Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen auf der
Das SchlichtungsgesprächDie Schlichtung findet nach einem genauen Plan statt.Zu Beginn stellen sich alle Beteiligten gegenseitig vor. Der Schlichter erklärt die Gesprächsregeln (sich ausreden lassen, sich nicht beschimpfen usw.) und sichert Neutralität und Vertraulichkeit zu. Danach tragen die Konfliktparteien ihre Standpunkte vor. Der Schlichter wiederholt die wesentlichen Punkte und bringt Emotionen und Motive zur Sprache. In der eigentlichen Schlichtungsphase notieren die Kontrahenten was sie von ihrem Gegenüber erwarten und was sie selber als Beitrag zu leisten bereit sind. Wenn eine Einigung gefunden wurde, verfasst der Schlichter einen Vertrag, der von allen Beteiligten unterschrieben wird. Begleitende MaßnahmenDie Streitschlichter bekommen nach der erfolgreichen Ausbildung ein Zertifikat, das sie zum Einsatz als Schlichter an der Stadtschule berechtigt. Wenn sie bereit sind ihre Fähigkeiten im folgenden Schuljahr für ihre Mitschüler einzusetzen, bekommen sie eine positive Bemerkung ins Zeugnis.Die Klassen 5 und 7 bekommen einen Elternbrief, in dem die Eltern über das Konzept informiert werden. |
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